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Freitag 21. Juni, 19 Uhr / Vendredi le 21 juin à 19 heures

Conférence / Vortrag

Wo sind wir, wenn wir Musik hören?

Où sommes-nous, quand nous écoutons de la musique ?

Siegfried Zepf Univ.-Prof. em. Dr. med.

Freitag 21. Juni, 19 Uhr / Vendredi le 21 juin à 19 heures
Campus Walferdange, Salle Latmous, Bâtiment 3
(route de Diekirch, Walferdange)

Aufgrund von sprachlosen Gefühlen, die ich in Konzerten von Lenard Cohen und Mark Knopfler erfahren habe, gehe ich der Frage nach, was sich in der Musik möglicherweise symbolisch präsentiert. Dabei folge ich zuerst der Perspektive der amerikanischen Philosophin Susanne K. Langer, die Musik als präsentative Symbolsierung verstand.
Ich komme jedoch zum Schluss, dass sich in der Musik nicht die Morphologie von Gefühlen darstellt, die jenseits der Sprache liegen, sondern dass sie vielmehr die Morphologie eines Zustands des Einsseins mit vergangenen Figuren symbolisiert.
Dieser Zustand ist subjektlos. Es ist niemand da, der diese Gefühle in sprachliche Begriffe fassen könnte. Die Gefühle, die beim Hören von Musik auftreten, stehen zu diesem Zustand in Beziehung. Zu diesen Gefühlen gehört das »ozeanische Gefühl« (Freud), in dem sich dieser Zustand selbst darstellt.

Partant de sentiments muets que j’ai éprouvés dans les concerts de Leonard Cohen et de Mark Knopfler, je m’intéresse à la question de savoir ce qui peut se présenter symboliquement dans la musique. Ce faisant, j’adopte d’abord la perspective de la philosophe américaine Suzanne K. Langer, qui concevait la musique comme symbolisation présentative.
J’en arrive néanmoins à la conclusion que la musique ne représente pas la morphologie de sentiments, qui se situent au-delà du langage, mais qu’elle représente la morphologie d’un état de l’être-uni avec des figures de notre expérience passée.
Cet état est dépourvu de sujet. Il n’y a personne qui pourrait saisir ces sentiments dans une expression langagière. Les sentiments que nous éprouvons en écoutant de la musique sont en rapport avec cet état. Parmi ces sentiments, il y a le « sentiment océanique » (Freud), qui représente l’état lui-même.

La conférence et la discussion se feront en allemand avec une traduction simultanée en français


Pour tout renseignement, veuillez vous adresser à info@psychanalyse.lu


Vortrag

Einblicke in die psychoanalytische Säuglings-Kleinkind-Eltern-Psychotherapie (SKEPT)

Dr. Agathe Israel, Berlin

(Fachärztin für Neurologie/Psychiatrie, Psychoanalytikerin für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Lehranalytikerin DGPT, VAKJP, Mitbegründerin des Instituts für Analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie in Berlin (IAKJP).)

Samstag 22. Juni, 10:00 Uhr
Hotel Leidinger
Mainzer Straße 4, 66111 Saarbrücken


SKEPT – Die psychoanalytische Behandlung von Säuglingen, Kleinkindern und deren Eltern ist ein Verfahren, in dessen Verlauf das Kind-Eltern-Paar „Übersetzungshilfen“ für ihre wechselseitige Kommunikation erfährt. Erfahrungen in der Beobachtung von Babys mit ihren Müttern befähigen den Psychotherapeuten, ihre Eindrücke der Zustände des Babys zu verarbeiten und an die Eltern weiterzugeben. Die in der Behandlungssituation entstehenden verbalen und nonverbalen Szenen zwischen Kind und Eltern werden zum Gegenstand des Austausches zwischen ihnen und dem/der Therapeut/in. Die Wirkkraft der dahinter liegenden, unbewussten Dynamik der Interaktion und Kommunikation zwischen Kind und Eltern, die sich der Vorgeschichte mit ihren eigenen Eltern verdankt, wird in dieser Dreierkonstellation reaktiviert. Sie muss entdeckt, „übersetzt“ und von den Eltern verarbeitet werden, damit die unbewussten Rollenzuweisungen („Gespenster im Kinderzimmer“) aus der Interaktion zwischen Eltern und Kind verbannt werden können.

Veranstaltet vom Saarländischen Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie e.V.

Veranstaltungsflyer

Dernière mise à jour :
9 juin 2013



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